5 Tipps für die richtige Autopflege im Winter



Die Deutschen lieben ihr Auto. Laut Umfrage investieren ca. 20% der Deutschen jährlich € 1.000 für die Pflege ihres Fahrzeugs. Die richtige Autopflege ist wichtig um, damit Ihr Auto ein möglichst langes Leben hat. Doch gerade im Winter sind sich Viele unsicher, ob, wie und wie oft das Auto gepflegt werden soll.

Wir verraten Ihnen die besten Tipps und welche Fehler Sie im Winter bei der Fahrzeugpflege unbedingt vermeiden sollen!

Was haben Autos und viele Menschen gemeinsam? Sie mögen keinen Winter. Kälte, Eis, Streusalz und Schnee bzw. Schneematsch gehören zu dieser Jahreszeit aber dazu. Während sich Menschen windfeste und wasserabweisende Kleidung anziehen und dazu spezielle Winterstiefel tragen, wird das Auto häufig vernachlässigt. Dabei wird das Auto im Winter stark angegriffen und bedarf besonderer Zuwendung, nicht nur beim Lack. Der Motor springt nicht richtig an und die Scheiben durch die Feuchtigkeit beschlagen.

Worauf es im Winter bei der Autopflege ankommt und ob Sie Ihr Auto auch im Winter waschen sollen, verraten wir in unserem heutigen Blogbeitrag.

1. Batterie überprüfen!

Die Batterie ist die größte Schwachstelle des Autos. Laut Claudia Weiler, Sprecherin des ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe), bringt die Batterie im Winter nur 25% der Leistung. Sie empfiehlt die Batterie im Rahmen eines Winterchecks prüfen zu lassen, den viele Werkstätten anbieten. Notfalls muss die Batterie durch eine Neue ersetzt werden, damit Sie nicht plötzlich mit dem Auto liegen bleiben.

2. Hohe Drehzahlen vermeiden!

Bestimmt haben Sie schon oft gehört, im Winter hohe Drehzahlen beim Fahren zu vermeiden, oder? Doch warum ist das so?
Genau wie beim Menschen braucht ein kalter Motor im Winter einfach länger um auf Betriebstemperatur zu kommen. Das Motoröl ist dickflüssig und braucht länger um die wichtigen Bauteile ausreichend zu schmieren. Durch zu starkes Beschleunigen und das Fahren in hohen Drehzahlen beanspruchen Sie den Motor extrem, der Schmierfilm kann abreißen und Sie riskieren damit teure Schäden an Katalysator, Auspuff, Bremsen, etc. Fahren Sie deswegen die ersten 10 Kilometer nicht bei Drehzahlen über 3.000 Umdrehungen, schalten Sie früher in den höheren Gang. Erst nach ca. 20 Minuten können Sie auch mit höheren Drehzahlen fahren, da sich das Motoröl erwärmt hat und flüssig ist.

3. Klare Sicht bei beschlagenen Scheiben!

Vor alle im Herbst und Winter beschlagen die Scheiben aufgrund der Feuchtigkeit von innen. Die kalte Luft kann viel weniger Feuchtigkeit speichern als warme Luft und kondensiert deswegen an den kalten Autoscheiben. Verwenden Sie für die Scheiben einen Schwamm, der besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Schalten Sie Gebläse und Heizung auf die höchste Stufe und schalten zusätzlich die Klimaanlage ein. Stellen Sie den Luftstrom auf die Windschutzscheibe und verschließen Sie außerdem die Lüftungsdüsen der Mittelkonsole. So kann die warme Luft nahezu komplett auf die Scheibe.

Vermeiden Sie, daß zu viel Feuchtigkeit in den Innenraum gelangt. Klopfen Sie deswegen vor dem Einsteigen den Schnee von den Schuhen um so möglichst wenig Feuchtigkeit in den Wagen zu bringen. Ein häufig unbeachteter Feuchtigkeitsbringer ist der Innenraumfilter. Ein verschmutzter Filter reduziert den Luftdurchsatz von Lüftung und Klimaanlage und verhindert den Austritt der Feuchtigkeit. Wechseln Sie diesen deswegen alle 15.000 Kilometer. Achten Sie beim Wechsel darauf, daß Sie einen Innenraumfilter mit Aktivkohle wählen, da hierdurch auch Schadstoffe neutralisiert werden. Wenn Sie den Filter nicht selber können, vereinbaren Sie einen Termin in der Werkstatt. Bereits ab 30 Euro

5 Tipps für die richtige Autopflege

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